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Monat: November 2011

DIE LIBYSCHE TRAGÖDIE

Die Rauchschwaden über Libyen verziehen sich; der Vorhang senkt sich über ein weiteres Trauerspiel, für das die amerikanische Führung mit ihren zionistischen Drahtziehern verantwortlich ist. Oberst Gaddafi scheint ermordet zu sein, der libysche Musterstaat – Vorbild für ganz Afrika – vernichtet.

Wer nach Gründen für diese Tragödie sucht, braucht nicht weit zu laufen. Libyen ist ein Opfer des „Krieges gegen den Terror“, den Bush junior nach dem 11. September 2001 ausgerufen hat. Der 11. September wurde bekanntlich inszeniert, um künftig gegen alle „Schurkenstaaten“ ohne langes innen- und außenpolitisches Vorspiel losschlagen zu können.

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DAS ENDE DER DEMOKRATIE

Schau an: Das System beginnt, seine eigene Auflösung zu verkünden. Oder wenigstens den Rückbau seiner potemkinschen Dörfer. Am 7. November 2011 verkündete die linke „Frankfurter Rundschau“: „Wir sind zunächst am Ende“. Gemeint ist nichts weniger als das Ende der Demokratie.

Angesichts der Groteske, die sich mit der angekündigten und wieder abgesagten Volksabstimmung in Griechenland vor unseren Augen abgespielt hat, schreibt das Blatt: „Die EU-Staatschefs wollen dem Volk keine derart komplexe und weitreichende Entscheidung überlassen. Ja, nicht einmal den eigenen Parlamentariern: Die deutsche Regierung hat Hilfe bei einem Neuner-Experten-Gremium gesucht – und damit bereits zugegeben, was sich langsam in den Köpfen festsetzt: Die westliche Demokratie in ihrer derzeitigen Verfassung ist in der Krise… Fast neidvoll blickt man nun auf China, wo die Verbindung eines autoritären Staates mit einem gelenkten Kapitalismus bestens zu funktionieren scheint… Die autoritäre Machtausübung wird hier den demokratischen Prinzipien vorgezogen, aus guten Gründen: Sie ist erfolgreicher. Ein Tabu ist gebrochen.“

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